
Ein gerade mal 2 Wochen altes Posting auf bugtraq diskutiert neben diversen anderen (wenig überraschenden) Erkenntnissen zum BIOS-Passwort auch eine verblüffende Tatsache. Das BIOS benutzt einen Bereich im RAM als Tastaturpuffer, den es – selbst wenn man ein Passwort eingibt – nicht löscht. Nun kommt hinzu, daß der so günstig am Anfang des physikalischen Speichers liegt, das kein traditionelles OS (Windows, Linux, *BSD) den Bereich überschreibt.
Zum Ausprobieren schaut man einfach im RAM ab 0x041e jedes zweite Byte an. Auf einem unixoiden System z.B. so:
dd if=/dev/mem bs=512 skip=2 count=1 | hexdump -C | head
Voila, da steht es. (Und nein, mein Passwort poste ich hier jetzt nicht ;)
– Sec
ich bin selber leider kein entwickler, aber kann man nicht den kernel dahingehen patchen, dass er das beim booten ueberschreibt? oder geht die argumentation dann dahin, dass wenn jemand den speicher vom rechner auslesen kann es auch egal ist?
gruesse, phelix
hubertf wrote on Wed, 21 Dec 2005 08:14
/dev/menno? :)